Moxibustion – Traditionelle TCM-Wärmetherapie für Qi und Blutfluss

Das chi­ne­si­sche Wort “针灸” für Aku­punk­tur setzt sich aus zwei Schrift­zei­chen zusammen : 

Das ers­te Zei­chen “针” bedeu­tet Aku­punk­tur, das zwei­te Zei­chen “灸” steht für Moxi­bus­ti­on. Die­se chi­ne­si­sche Wär­me­the­ra­pie wird häu­fig in Kom­bi­na­ti­on mit Aku­punk­tur ange­wen­det und dient der geziel­ten Erwär­mung der Meridiane.

Wie funktioniert Moxibustion

Für die Moxa-The­ra­pie wer­den getrock­ne­te und gepress­te Heil­kräu­ter des Bei­fus­ses ver­wen­det. Beim Ver­bren­nen des Moxa­krauts ent­steht eine sanf­te, tie­fen­wirk­sa­me Wär­me, die den Qi-Fluss sowie die Durch­blu­tung anregt. Dabei kann das Moxa­stäb­chen ent­we­der direkt an einer Aku­punk­tur­na­del befes­tigt oder per Hand in die Nähe eines Meri­di­an­punkts gehal­ten wer­den. Alter­na­tiv kön­nen auch spe­zi­el­le Wär­me­lam­pen ein­ge­setzt wer­den. Die Pati­en­ten erle­ben eine ange­neh­me Wär­me­the­ra­pie, die unter die Haut geht und dabei hilft, patho­lo­gi­sche Fak­to­ren wie Wind, Käl­te und Schleim aus dem Kör­per zu vertreiben.

Die Erwär­mung der Meri­dia­ne för­dert den har­mo­ni­schen Fluss von Blut und Qi, stärkt das Immun­sys­tem und kann bei ver­schie­de­nen Beschwer­den hel­fen. Beson­ders bemer­kens­wert ist der Erfolg der Moxi­bus­ti­on beim Kor­ri­gie­ren von Steiss­la­gen des Babys im Mut­ter­leib – eine Metho­de, die kli­nisch mit hoher Erfolgs­quo­te bewie­sen wurde.

Die Moxi­bus­ti­on in der TCM ist eine sanf­te, aber wir­kungs­vol­le Wär­me­be­hand­lung, die tra­di­tio­nell zur Schmerz­lin­de­rung, Ener­gie­ak­ti­vie­rung und För­de­rung der kör­per­ei­ge­nen Abwehr­kräf­te ein­ge­setzt wird.

Akupunktur Tee TCM Fit Olten Sissach Liestal
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Für welche Beschwerden ist Moxibustion hilfreich

Die Moxa-The­ra­pie wird in der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin (TCM) bei ver­schie­de­nen Beschwer­den ein­ge­setzt, darunter :

  • Käl­te­ge­füh­le und Durchblutungsstörungen
  • Chro­ni­sche Schmer­zen und Muskelverspannungen
  • Erschöp­fung, Müdig­keit und Energiemangel
  • Ver­dau­ungs­pro­ble­me wie Blä­hun­gen oder Durchfall
  • Atem­wegs­er­kran­kun­gen wie Asth­ma oder chro­ni­scher Husten
  • Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den und hor­mo­nel­le Dysbalancen
  • Schwä­chung des Immunsystems
  • Kor­rek­tur von Steiss­la­gen wäh­rend der Schwangerschaft

Die Anzahl und Häu­fig­keit der Sit­zun­gen hängt von der indi­vi­du­el­len Dia­gno­se ab. In der Regel wird Moxi­bus­ti­on über meh­re­re Sit­zun­gen hin­weg ange­wen­det, um eine nach­hal­ti­ge Wir­kung zu erzielen.

Die Moxi­bus­ti­on in der TCM ist eine sanf­te, aber wir­kungs­vol­le Wär­me­be­hand­lung, die tra­di­tio­nell zur Schmerz­lin­de­rung, Ener­gie­ak­ti­vie­rung und För­de­rung der kör­per­ei­ge­nen Abwehr­kräf­te ein­ge­setzt wird.

Zahlt die Krankenkasse Ihre Therapie

Unse­re Leis­tun­gen sind von den Kran­ken­kas­sen aner­kannt. Die Behand­lungs­kos­ten wer­den gröss­ten­teils von der Zusatz­ver­si­che­rung (Alternativ‑, Natu­ra- oder Kom­ple­men­tär­me­di­zin) über­nom­men. Wir emp­feh­len Ihnen, sich vor dem ers­ten Ter­min bei Ihrer Ver­si­che­rung über die Kos­ten­über­nah­me zu informieren.

Ger­ne unter­stüt­zen wir Sie bei der Abklä­rung mit Ihrer Krankenkasse.